Rifugio Casinei (1825 m) – Rifugio Alimonta (2580 m)

Tag 2: 05.07.2014
Gehzeit: 7 Stunden
Höhenmeter:    1200 m↑, 420 m↓

Bocchette Alte

 

Die Rifugio Casinei ist für den Klettersteig Bocchette Alte nicht der ideale Ausgangspunkt, da zusätzliche 1,5 Stunden für den Aufstieg bis zur Tuckett – Hütte dazukommen. Wir sind gegen 8 Uhr gestartet.

So konnten wir bis zur Tuckett – Hütte weitgehend im Schatten laufen. Hier ist die Hütte nach reichlich einer Stunde laufen sichtbar

Die Tuckett – Hütte (2277 m) ist nicht nur Ausgangsbasis für die Kettersteige sondern auch für Kletterer. 2007 hatten wir in ihr übernachtet. Im Hintergrund ist das Adamello - Gebirge zu sehen.

Nach einer kurzen Pause an der Tucket-Hütte ging es den Weg 303 hoch zur Scharte „Bocca del Tuckett“ (2.649 m) , die im Hintergrund sichtbar ist. Um diese Jahreszeit ist noch viel Schnee in der Brenta vom Winter übriggeblieben.

Die letzten ca. 200 Höhenmeter ging es über ein großes Schneefeld.

Gegen 10:45 Uhr stiegen wir dann in den Klettersteig SENTERIO DELLE BOCCHETTE ALTE (max. Schwierigkeit C) ein. Dieser Klettersteig wird mit einer Gehzeit von 4 Stunden angegeben.

Hier wechselten sich ein normaler Steig, siehe Foto mit Tiefblick auf den Molveno-See, mit gesicherten und auch ungesicherten Kletterpassagen ab. Alle gefährlichen Stellen waren aber gut gesichert.

Eine der Schlüsselstellen ist das steile Schneefeld im Foto oben. Wie wir später erfuhren, wurde das Sicherungsseil erst einen Tag zuvor angebracht. Sonst hätten wir uns mit unserem eigenen Seil sichern müssen.

 Zum Glück waren bereits Tritte vorhanden, so dass die Überquerung problemlos möglich war.

Es gab aber auch sehr schöne Wegabschnitte, wie oben sichtbar ist.

 

Dann wieder lange Leiterpassagen

Gegen 16:15 gelangten wir zur Bocca del Massodi (2.790 m). Hier wählten wir den Normalweg (Nr. 305). Die Querung über das Schneefeld war hier zwar ungesichert aber nicht kritisch.

Nach dem Passieren dieser Stelle ging es über den SENTERIO UMBERTO QUINTAVALLE mit einigen zusätzlichen Höhenmetern dann Richtung Rif. Alimonta, wobei der Weg auch ein kurzes Stück über den Sfulmini-Gletscherrand verlief.

Gegen 17:30 Uhr erreichten wir die Alimonda-Hütte. Dafür, dass wir erst am Vortag angereist waren, war die Tour doch recht anstrengend.