Gokyo (4790 m) – Gokyo Ri (5360 m) - Dragnag (4700 m)


Tag 8:26.10.2017
Start Gokyo Ri:   4:00 Uhr
Zurück Gokyo:9:00 Uhr
Gehzeit:5 Stunden
Höhenmeter:   570 m↑, 570 m↓

Start Gokyo:   10:30 Uhr
Ankunft Dragnag:   13:00 Uhr
Gehzeit:2,5 Stunden
Höhenmeter:   110 m↑, 200 m↓


Nachdem wir im Dunkeln bei atemberaubenden Sternenhimmel mit Stirnlampen gestartet waren, wurde es gegen 5:45 Uhr langsam hell. Die Luft war eisig und trotz relativ warmer Handschuhe hatten wir kalte Hände. Dies lag vielleicht auch daran, dass wir ohne Frühstück gestartet waren.


Gegen 6:00 Uhr war dann bereits mehr zu erkennen. Der Ort Gokyo wirkt sehr winzig im Vergleich zum dahinterliegenden Ngozumba Gletscher, von dem auf dem Foto nur weniger als ein Zehntel zu sehen ist.


Kurz vor 7:00 Uhr hatten wir den Gipfel des Gokyo Ri (5360 m) erreicht. Auf dem Foto ist einer der beiden Assistents-Guides zu sehen. Dieser sollte für uns noch wichtig werden.


Links liegt der Cho Oyu (8188 m), weiter rechts dann der Gyachung Kang (7952 m). Es sind einfach gewaltige Berge.


Leider kam hier die Sonne von der falschen Seite, so das der Mont Everest (8848 m) in der Mitte nur als Silhouette zu erkennen ist. Unmittelbar rechts daneben ist der Nupse (7879 m) zu sehen, der den Lothse verdeckt. Der pyramidenförmige Berg weiter rechts im Hintergrund ist der Makalu (8463 m).


Vom Gokyo Ri sind auch schön die 3 Seen erkennbar, an denen wir am Vortag vorbeigegangen sind.


Ein gemeinsames Gipfel-Foto darf auch nicht fehlen. Meine Frau musste wegen Atemproblemen in ca. 5100 m mit einem Assistents-Guide umkehren und fehlt deshalb auf dem Foto.


Danach ging es wieder steil bergab. Inzwischen ist es durch die Sonne wieder wärmer geworden und wir freuten uns auf das Frühstück.



Nach dem Frühstück führte der Weg nach Dragnag über den Gletscher


Auf diesem Foto, wo es berab auf den Grund des Ngozumba Gletschers ging, ist sehr deutlich dessen Schmelzen erkennbar.


Nur an wenigen Stellen ist noch deutlich zu sehen, dass man sich auf einem Gletscher befindet. Durch das Tauen bedingt poltern immer wieder Steine nach unten.


Der Weg führt nur über Steine und Staub.


Nachdem wir den Glescher verlassen hatten, blickten wir nochmal zurück.


Die Lodge in Dragnag liegt an einer günstigen Stelle direkt am Weg zum Cho La Pass. Hier wurde das Warmwasser für unseren Tee tagsüber mit den zu sehenden Parabolspiegeln erzeugt. Es reichte einfach, einen großen Wasserkessel im Brennpunkt auf ein Blech zu stellen.